So veröffentlicht ihr Bilder aus der Mediendatenbank per CDN
Mit Mediaflow CDN bekommt jedes Bild, das ihr aus der Mediendatenbank veröffentlicht, einen öffentlichen Link, der dauerhaft bestehen bleibt. Der Link bleibt auch dann gleich, wenn ihr das Bild dahinter austauscht. So zeigen eure Websites die richtige Version, ohne dass jemand Links suchen und ändern muss.
Damit behaltet ihr die Kontrolle über die Dateien, die ihr veröffentlicht habt. Ihr müsst nicht mehr viele Varianten desselben Bildes exportieren und nicht mehr suchen, wo die Kopien gelandet sind.
Was ein CDN macht
Ein CDN, Content Delivery Network, ist ein Netz aus Servern an vielen Orten der Welt. Jeder Server hat Kopien eurer Dateien, und Besucher:innen bekommen die Datei vom nächstgelegenen Server. Das geht schneller, als wenn alle die Datei von ein und demselben weit entfernten Server laden, und die Last verteilt sich, wenn der Traffic steigt.
Ein weiterer Vorteil: Ihr behaltet im Griff, welche Version online ist. Werden Bilder als lose Kopien veröffentlicht, verliert man schnell den Überblick, und ein altes Produktbild bleibt womöglich auf einer Unterseite stehen, ohne dass es jemand merkt. Veröffentlicht ihr stattdessen über Mediaflow CDN, hat jede Veröffentlichung eine bekannte URL, eine bekannte Quelldatei und einen bekannten Status. Ihr könnt die Quelldatei austauschen und die Veröffentlichung zurückziehen.
So funktioniert CDN in Mediaflow heute
Ein Bild in der Mediendatenbank kann mehrmals veröffentlicht werden, zum Beispiel einmal als Hero-Bild auf der Website und einmal in einem Artikel. Jede Veröffentlichung bekommt ihre eigene URL mit eigenen Standardeinstellungen. Dieselbe Datei, verschiedene Einsatzzwecke.
Zu jeder Veröffentlichung gehören drei Dinge:
- Eine stabile URL. Sie ändert sich während der gesamten Lebensdauer der Veröffentlichung nicht.
- Eine Version. Tauscht ihr die Quelldatei aus oder ändert die Standardeinstellungen, entsteht eine neue Version, und die Kopien im Netz werden ersetzt.
- Standardwerte. Größe, Format, Qualität und Zuschnitt, die gelten, wenn der Link nichts anderes angibt.
Veröffentlicht wird heute über die Mediaflow-API. Für den Start braucht ihr also eine:n Entwickler:in oder eine Integration. Das Veröffentlichen direkt aus der Mediaflow-Oberfläche ist in Arbeit.
Mediaflow verantwortet die gesamte Kette bis zur Auslieferung: Speicherung, Metadaten, Veröffentlichung und Bildbearbeitung. Der CDN-Anbieter speichert Kopien und liefert aus, was wir erzeugt haben, bearbeitet die Bilder aber nicht. Ein Bild sieht deshalb gleich aus, egal welcher Anbieter es ausliefert.
Bilder tauschen, ohne die Website anzufassen
Wenn ihr die Quelldatei einer Veröffentlichung austauscht, zeigt dieselbe URL auf die neue Datei. Kein Link geht kaputt, und niemand muss in die Website. Das gilt auch, wenn ihr Standardeinstellungen ändert, etwa wenn Hero-Bilder künftig mit 2048 statt 1600 Pixeln ausgeliefert werden sollen. Der Austausch läuft heute über die API. Eine automatische Verknüpfung, bei der sich die Veröffentlichung aktualisiert, sobald ihr ein Bild in der Mediendatenbank austauscht, ist in Arbeit.
Veröffentlichung zurückziehen
Ihr könnt eine Veröffentlichung löschen. Das Netz liefert die Datei dann nicht mehr aus, und die Kopien werden entfernt. Da sich das direkt auf eine öffentliche Website auswirkt, prüft vorher, ob das Bild noch verwendet wird.
Bilder werden beim Abruf angepasst
Die Bildbearbeitung findet auf Mediaflows eigenen Servern statt, nicht in der Mediendatenbank und nicht beim CDN-Anbieter. Ihr müsst also keine Varianten vorbereiten.
Bilder können als JPEG, PNG, WebP oder AVIF ausgeliefert werden. Wenn der Link Größe oder Format angibt oder die Veröffentlichung Standardwerte hat, wählt Mediaflow automatisch das Format, das im Browser der Besucher:innen am besten funktioniert.
Dateien, die keine Bilder sind
PDF, SVG, Audio und Video werden so ausgeliefert, wie sie sind. Einstellungen im Link werden ignoriert, und die Originaldatei geht raus. Mediaflow konvertiert im CDN keine Videos und wandelt SVG nicht in Pixelbilder um.
Schnelle Auslieferung
Die Geschwindigkeit hängt von drei Dingen ab, und alle drei lassen sich steuern.
Die richtige Bildgröße. Der häufigste Grund für eine langsame Seite sind Bilder, die größer sind als die Fläche, auf der sie angezeigt werden. Mit CDN lädt die Seite genau die Breite, die sie braucht.
Das richtige Format. Mediaflow erkennt, was der Browser kann, und schickt wenn möglich ein modernes Format wie AVIF oder WebP. Ihr müsst nichts selbst einstellen.
Kopien in der Nähe der Besucher:innen. Die fertigen Varianten werden bis zu 24 Stunden im Netz gespeichert, nah bei denen, die sie sehen. Tauscht ihr ein Bild aus, bekommt die Veröffentlichung eine neue Version und die Kopien werden ersetzt. Veraltete Inhalte bekommt also niemand zu sehen.
Dazu kommt, was der CDN-Anbieter beisteuert: Server an vielen Standorten und Schutz vor DDoS-Angriffen, bevor der Traffic Mediaflows Server erreicht.
Anbieter, EU und Datensouveränität
Heute gibt es zwei Wege. BunnyCDN, ein Netz mit Sitz in der EU, kommt zum Einsatz, wenn ihr eine große geografische Reichweite braucht. Mediaflow Direkt liefert von unseren eigenen Servern aus, ohne externes Netz, wenn ihr das nicht braucht.
Der Anbieter wird pro Veröffentlichung gewählt. Da der Anbieter die Bilder nicht bearbeitet, können wir ihn wechseln, ohne dass sich eure Links ändern.
Sicherheit und Datenschutz
- Öffentlich wird nur, was jemand bewusst veröffentlicht hat. Eine Datei in der Mediendatenbank ist von außen nicht sichtbar, bis jemand eine Veröffentlichung davon erstellt.
- Bei Bildern, die skaliert oder konvertiert werden, werden Kameradaten und ähnliche Metadaten entfernt, damit sie in der öffentlichen Datei nicht sichtbar sind. Originaldateien, die unverändert ausgeliefert werden, behalten ihre Metadaten.
- Das Netz liefert einheitliche Fehlermeldungen, zum Beispiel wenn eine Datei nicht existiert.
- Der CDN-Dienst ist vom Rest der Plattform isoliert, und nach außen ist so wenig wie möglich erreichbar.
- Anforderungen daran, wo Daten liegen dürfen, werden über die Wahl des Anbieters gelöst, mit der EU als erster Wahl.
- Veröffentlichungen lassen sich löschen, und die Kopien im Netz werden dann entfernt.
Was CDN in Mediaflow nicht ist
- Kein allgemeines CDN für die Website. JavaScript, CSS, Webfonts und kleine dekorative Grafiken gehören nicht hierher.
- Kein Video-Streaming. Videos werden so ausgeliefert, wie sie sind, ohne Konvertierung und ohne adaptives Streaming. Für Video gibt es die Videoplattform von Mediaflow.
- Kein Kanal für große Downloads. Wollt ihr eine große Originaldatei mit einer Agentur teilen, nutzt ihr die Teilen-Funktion in Mediaflow.
- Keine SVG-Umwandlung. SVG wird als SVG ausgeliefert.
Typische Mengen
Eine Website, die redaktionelle Bilder und Seitenbilder veröffentlicht, kommt meist auf 50 bis 1.000 veröffentlichte Dateien. Dort gehört jedes Bild zu einer bestimmten Seite, und die Größe wird an die verschiedenen Bildschirmbreiten der Seitenvorlage angepasst.
Ein Onlineshop, der Produktbilder per API veröffentlicht, kommt auf 1.000 bis über 100.000 veröffentlichte Dateien. Dort werden Veröffentlichungen automatisch angelegt und gelöscht, wenn sich das Sortiment ändert. Verarbeitet ihr denselben Katalog erneut, entstehen keine Duplikate.
In Arbeit
Daran arbeiten wir gerade oder haben es geplant:
- Veröffentlichen aus der Oberfläche. Direkt in Mediaflow veröffentlichen und den Link dort einfügen, wo er gebraucht wird, ganz ohne Entwickler:in.
- Automatische Verknüpfung mit der Mediendatenbank. Tauscht ihr ein Bild in der Mediendatenbank aus, aktualisiert sich die Veröffentlichung von selbst.
- Warnung und Quarantäne. Mediaflow warnt, bevor ihr etwas löscht, das online ist, und ihr könnt eine Veröffentlichung pausieren, bevor sie endgültig verschwindet.
- Anbieterwahl pro Kunde. Ihr wählt den Anbieter einmal für das ganze Konto, je nachdem, wo eure Daten liegen dürfen.
- Weitere Anbieter mit Sitz in der EU, darunter ein schwedischer.
- CDN-Unterstützung in unseren CMS-Plugins, zuerst für Optimizely.
- Eigenes CDN. Für größere Kunden: Auslieferung über ein Netz, das euch gehört oder mit dem ihr einen Vertrag habt.
Loslegen
- Sprecht mit eurer Kundenbetreuung über die Aktivierung von CDN in eurem Konto.
- Legt fest, welche Bilder veröffentlicht werden und welche Standardgrößen und Formate gelten sollen.
- Lasst eure:n Entwickler:in mit der Mediaflow-API arbeiten. Die Dokumentation bekommt ihr, sobald CDN aktiviert ist.
- Stellt Website, Onlineshop oder Newsletter-Vorlage auf die neuen CDN-Links um.
- Meldet euch unter support@mediaflow.com, wenn unterwegs etwas unklar ist.
Häufige Fragen
Ein Netz aus Servern, die Kopien eurer Dateien an vielen Orten bereithalten. Besucher:innen bekommen die Datei vom nächstgelegenen Server. Das ist schneller und entlastet Mediaflows Server.
Ja, wenn ihr die Quelldatei der Veröffentlichung austauscht. Die URL bleibt gleich und die Kopien im Netz werden ersetzt, sodass niemand ins CMS der Website muss. Der Austausch läuft heute über die API. Die automatische Aktualisierung, wenn ihr ein Bild in der Mediendatenbank austauscht, ist in Arbeit.
Das Netz liefert die Datei nicht mehr aus, und Besucher:innen bekommen eine Fehlermeldung, dass die Datei nicht existiert. Prüft deshalb vorher, ob das Bild noch verwendet wird. Warnung und Quarantänemodus sind in Arbeit.
Ja. Eine CDN-URL ist eine ganz normale URL, die in jedem System funktioniert. Unsere Contentful-Integration nutzt das CDN direkt. Die Unterstützung in unseren Plugins für Optimizely, Sitevision, WordPress und Umbraco kommt, damit Redakteur:innen keine Links mehr manuell kopieren müssen.
Heute noch nicht, aber es ist in Arbeit. Sprecht mit eurer Kundenbetreuung, dann schauen wir uns euren Fall an.
Von BunnyCDN, einem Netz mit Sitz in der EU, oder direkt von Mediaflows eigenen Servern. Der Anbieter wird heute pro Veröffentlichung gewählt.
Ja, vorerst. Veröffentlicht wird heute über die Mediaflow-API. Sobald das Veröffentlichen aus der Oberfläche verfügbar ist, reicht es, in Mediaflow zu veröffentlichen und die Links dort einzufügen, wo sie gebraucht werden.
Ja. Jede Veröffentlichung bekommt eine eigene URL und eigene Standardeinstellungen. So könnt ihr dasselbe Originalbild in verschiedenen Zusammenhängen nutzen, ohne dass sich die Einstellungen in die Quere kommen.