Wenn du mit großen Mengen an Bildern und Videos arbeitest, ist die Frage eine ganz praktische: Wie behältst du den Überblick, was KI ist, und wie stellst du sicher, dass diese Information mit der Datei bis dorthin mitwandert, wo sie veröffentlicht wird? Genau das löst die neue Funktion AI Content Labeling von Mediaflow.
So funktioniert die KI-Kennzeichnung in Mediaflow
Du kennzeichnest eine Datei als mit KI erstellt oder mit KI bearbeitet und kannst einen kurzen Freitext hinzufügen, wie KI genutzt wurde, was geändert wurde oder woher die Datei stammt. Die Kennzeichnung wandert dann mit der Datei überall dorthin mit, wo sie in Mediaflow erscheint, in Listen und Vorschauen, und sie ist über unsere API sowie in den Plugins für Photoshop und InDesign verfügbar.
Ein paar Dinge, die den Arbeitsalltag einfacher machen:
- Setze die Kennzeichnung für viele Dateien auf einmal, statt Datei für Datei.
- Suche und filtere in der erweiterten Suche nach der KI-Kennzeichnung und durchsuche auch die Freitextnotizen.
- Nachvollziehbarkeit. Jede Änderung an einer Kennzeichnung wird zusammen mit der Person, die sie vorgenommen hat, ins Prüfprotokoll geschrieben.
- Kennzeichnung pro Dateiversion. Eine Version kann als KI-generiert markiert sein, während eine andere es nicht ist, sodass die Kennzeichnung den tatsächlichen Arbeitsablauf abbildet.
Um eine Kennzeichnung zu setzen, zu ändern oder zu entfernen, brauchst du die Berechtigung, Dateien zu indexieren. Unterstützung für Portale und die Office-Integration folgt in einem späteren Release.
Eine einheitliche Methode für alle Nutzer:innen
Bisher haben viele Nutzer:innen die KI-Kennzeichnung mit Farbmarkierungen und eigenen Feldern gelöst. Das funktioniert auch, setzt aber voraus, dass alle wissen, was zum Beispiel Rot oder Orange bedeutet. AI Content Labeling gibt dir stattdessen ein klares Symbol und einen Freitext pro Datei, verständlich auch für Webredakteur:innen und andere außerhalb der Administration. Laut Artikel 50 der Verordnung ist kein bestimmtes Symbol erforderlich, doch der Hinweis muss klar und erkennbar zum Zeitpunkt der ersten Interaktion erfolgen, und es muss ersichtlich sein, woher der Inhalt stammt. Ein Text kann also genügen. Ein weiterer Vorteil: Eure Farbmarkierungen werden für anderes frei.
Gebaut, um einen Schritt voraus zu sein
Mit neuer Gesetzgebung Schritt zu halten, ist für uns bei Mediaflow nichts Neues; wir haben zuvor bereits Unterstützung für die DSGVO und die Barrierefreiheitsanforderungen für Video gebaut. Der Gedanke ist jetzt derselbe: Die Funktion soll rechtzeitig bereitstehen, damit niemand warten oder in der Zwischenzeit eine eigene Lösung bauen muss.
Perspektivisch ist das Ziel, den Ursprung einer Datei automatisch zu erkennen, auf Grundlage der Branchenstandards, die gerade entstehen. Wurde eine Datei von einem KI-Dienst erstellt, soll sie in Mediaflow automatisch gekennzeichnet werden.
Möchtest du die Funktion in Aktion sehen? Buche eine Demo oder wende dich an deine Ansprechperson bei Mediaflow.