Unsere Kund:innen erzählen

Fast 20 Inszenierungen im Jahr: So hat Den Nationale Scene Bilder, Videos und Pressebereich an einem Ort zusammengeführt

Eines der ältesten Theater Norwegens mit fester Bühne dokumentiert jede Produktion von der ersten Leseprobe bis zur Premiere: Bilder, Filme und Programmhefte. Mit Mediaflow liegt alles an einem Ort, und Journalist:innen und Kritiker:innen holen sich ihre Bilder ganz von selbst.

Guro Redalen Mein Arbeitstag läuft jetzt viel runder. Es gibt einen Ort, an dem ich suche, und einen Ort, von dem aus ich teile.
Guro Redalen
Kommunikationsreferentin, Den Nationale Scene

Den Nationale Scene in Bergen ist eines der vier Nationaltheater Norwegens und das größte Theater Westnorwegens. In einem normalen Jahr bringt das Haus rund 18 Premieren unterschiedlicher Größe auf die Bühne, dazu kommen Führungen und Rahmenprogramm. Jede Produktion erzeugt Plakatmotive, Probenfotos, Videomaterial aus der Probenzeit, offizielle Szenenfotos und einen Trailer. Hinzu kommen ein umfangreiches historisches Archiv und die laufende Dokumentation der Sanierung des ehrwürdigen Theaterbaus von 1909.

Genutzt wird das Material von weit mehr Menschen als nur dem eigenen Team. Presse und Kritiker:innen brauchen Szenenfotos vor der Premiere, Bühnen- und Kostümbildner:innen wollen Bilder für ihr Portfolio, Schauspieler:innen möchten in ihren eigenen Kanälen teilen, und Schulklassen und Behörden fragen an, ob sie Bilder ausleihen dürfen. Für die Kommunikationsabteilung heißt das: eine große Mediendatenbank in Ordnung halten und sie gleichzeitig einfach mit der Außenwelt teilen.

foto: Sebastian Dalseide
foto: Sebastian Dalseide
Die Herausforderung

Bilder überall, aber kein gemeinsamer Ort

Vor Mediaflow lagen die Bilder des Theaters an vielen Orten gleichzeitig. Zwar gab es eine Bilddatenbank, doch Dateien wurden per Dropbox und WeTransfer geteilt, auf einzelne Rechner heruntergeladen und auf dem eigenen Server des Theaters abgelegt.

–Es war Chaos, ganz einfach. Wir haben ein bisschen hier und ein bisschen dort gespeichert: auf dem Server, auf den eigenen Rechnern und im alten System, sagt Guro Redalen.

Wenn eine Journalistin ein Bild brauchte, musste es erst einmal gefunden werden. Lag es nicht schon im damaligen Pressebereich, ging es per Dateitransfer oder als E-Mail-Anhang raus. Das Theater brauchte eine Lösung, die alles an einem Ort zusammenführt, sicher und archivtauglich, aber gleichzeitig so einfach, dass alle damit arbeiten können. Eine zentrale Anforderung: Material außerhalb der Organisation teilen, ohne dass die Empfänger:innen eine eigene Lizenz brauchen, nur um sich die Bilder anzusehen.

Die Lösung

Ein Workflow von der ersten Probe bis zur Premiere

Heute ist Mediaflow von Anfang an Teil jeder Produktion. Es beginnt mit dem Plakatmotiv, das in den Formaten hochgeladen wird, die die verschiedenen Kanäle brauchen. Mit den ersten Leseproben startet die Dokumentation für Social Media und Newsletter, oft mit Videomaterial aus den Proben. Eine Woche vor der Premiere entstehen die offiziellen Szenenfotos und der Trailer, und alles landet in einer durchdachten Ordnerstruktur.

Das Theater hat einen eigenen Fotografen im Haus, der fotografiert und filmt, und Guro Redalen ist das Bindeglied zwischen ihm und dem künstlerischen Team. Wenn Regie, Bühnenbild oder Kostümbild Bilder aus einer Probe freigeben sollen, passiert das direkt in den Weblinks von Mediaflow.

–Die Funktion, bei der man zu jedem Bild Ja oder Nein sagen und einen Kommentar hinterlassen kann, ist großartig. Früher musste die Regie von jedem einzelnen Bild einen Screenshot machen und Anweisungen dazuschreiben wie ‚kannst du die Lampe etwas verschieben‘, sagt Guro Redalen.

Ein Pressebereich, in dem sich Journalist:innen selbst bedienen

Das Rückgrat der externen Kommunikation ist der Pressebereich, ein Mediaflow-Portal, das direkt in die Website des Theaters eingebettet ist. Dort stellt Guro Redalen vor jeder Premiere die freigegebenen Szenenfotos ein, mit Fotocredit und den Namen der abgebildeten Schauspieler:innen. Kritiker:innen, Redaktionen und Partner:innen holen sich dann, was sie brauchen, in der Auflösung, die sie brauchen, ohne nachzufragen.

–Für mich bedeutet der Pressebereich, dass ich nach der Premiere nicht mehr den ganzen Abend Fotos verschicken muss. Ich kann auf den Pressebereich verweisen und in einen normalen Arbeitstag gehen, sagt Guro Redalen.

Auch schwere Anhänge sind durch Links ersetzt worden. Braucht jemand außerhalb des Pressebereichs ein Bild, geht ein Link raus, und die Empfänger:innen laden selbst herunter. Laut Guro Redalen hatte noch niemand Probleme damit, das zu verstehen, obwohl die Technikaffinität auf der anderen Seite stark schwankt.

Ist eine Inszenierung abgespielt, wird das Material direkt in der Ordnerstruktur archiviert, auch im Pressebereich. Früher mussten die Bilder aus einem System heruntergeladen und in ein anderes wieder hochgeladen werden.

Video auf der Website ohne Umwege

Trailer und Filme des Theaters werden direkt aus Mediaflow in die WordPress-Website eingebettet. Derselbe Film, der in der Bilddatenbank liegt, wird also auf der Website gezeigt, statt separat hochgeladen zu werden. Untertitelt werden die Filme mit der automatischen Transkription von Mediaflow, und Guro Redalen stellt fest, dass die Unterstützung für Norwegisch in den Jahren als Kundin deutlich besser geworden ist.

–Am Anfang war sie mit norwegischen Dialekten nicht besonders gut. Aber das hat sich wirklich weiterentwickelt. Es passiert ständig etwas Neues, und was man meldet, wird aufgegriffen, sagt Guro Redalen.

Foto: Sebastian Dalseide, Andreas Roksvaag, David Zadig, Thor Brødreskift

 

Das Ergebnis

Ein Werkzeug, an das man erst denkt, wenn es fehlt

Fünf Personen arbeiten bei Den Nationale Scene mit der Plattform: die Kommunikationsreferentin, der Fotograf, das Team für Grafik und die Kollegin, die Anzeigen produziert. Guro Redalen selbst ist praktisch an jedem Arbeitstag eingeloggt, ob sie den Pressebereich vor einer Premiere befüllt, Videos auf der Website veröffentlicht, einen Social-Media-Beitrag baut oder einer Kollegin hilft, das richtige Bild für eine Anzeige auszuwählen.

Die Kolleg:innen beschreiben die Plattform als einfach zu bedienen. Das unterscheidet sie laut Guro Redalen von anderen Systemen, auf die die Organisation umgestiegen ist und in denen man oft lange nach Dingen sucht. Wie abhängig das Theater von Mediaflow geworden ist, zeigte sich am deutlichsten bei einer Störung im Sommer.

–Da haben wir gemerkt, wie viel wir eigentlich in Mediaflow arbeiten. Es gab kurz eine kleine Panik, und dann nur noch: Tja, das zeigt, wie selbstverständlich es für uns geworden ist, einfach dort reinzugehen, sagt Guro Redalen.

Das Ziel war, alles an einem Ort zu sammeln, das Teilen nach außen einfach zu machen und das Hin- und Herschieben von Dateien loszuwerden. Dieses Ziel ist erreicht, stellt Guro Redalen fest. Der nächste Schritt ist ein Aufräumen im Archiv, denn der Fotograf lädt gern die ganze Speicherkarte hoch, und Rohmaterial von Videos belegt Platz, der dem gehören sollte, was wirklich aufbewahrt werden soll.

Guro Redalen Ich würde Mediaflow absolut empfehlen, besonders allen, die dieselbe Herausforderung hatten wie wir: dass ein bisschen hier und ein bisschen dort geteilt wird. Alles an einem Ort sammeln zu können, und dass es so einfach ist, mit Menschen außerhalb der Organisation zu teilen.
Guro Redalen
Kommunikationsreferentin, Den Nationale Scene

Das ist Den Nationale Scene

  • Was: Theater, eines der vier Nationaltheater Norwegens
  • Wo: Bergen
  • Geschichte: Eines der ältesten Theater Norwegens mit fester Bühne. Wurzeln im Det norske Theater von 1850
  • Das Haus: Eröffnet 1909, Jugendstil, entworfen von Einar Oscar Schou. Wird derzeit saniert.
  • Produktion: Rund 18 Premieren pro Jahr, dazu Führungen und Rahmenprogramm
  • Mediaflow im Einsatz: Bilddatenbank, Video Manager, Pressebereich über Portal, WordPress-Integration
  • Website: dns.no
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